Oder wie sonst soll ich es verstehen, dass die Kritik an meinen wundervollen Mailings nicht direkt vom Kritisierenden bei mir ankommt, sondern über mehrere Umwege?
Hach ja.
Hach ja.
Blasebalg - am Donnerstag, 17. März 2005, 10:37 - Rubrik: Immer und ueberAlltag
freifrau meinte am 17. Mär, 10:43:
oje
machte dumpfbacke wieder dummkacke ?
freilich meinte am 17. Mär, 10:44:
positiv gesehen könnte man sagen, dass Sie für diese Menschen eine Respektsperson sind.Negativ gesehen tippe ich drauf, dass die Kritiker Memmen sind. Und unehrlich.
Muh-Tiger meinte am 17. Mär, 10:45:
Ich tippe auf das lustige Bürospiel "Stille Post". Ist ja sonst nichts los, oder!?
Blasebalg meinte am 17. Mär, 10:48:
Hihi,
nein, im speziellen Fall liegen diese Erklärungen daneben. Der Kritiker ist die oberste Heeresleitung, die ihre Kritik an meinen "Auftraggeber" gegeben hat, so dass der Auftraggeber sie wiederum an mich, den Ausführenden, weitergeben kann.
Insofern ist es formell schon der korrekte Dienstweg.
In der Praxis aber trotzdem lästig, weil das, was gemeint ist, über so einen Umweg meist erst recht nicht mehr korrekt ankommt. Und argumentieren, warum etwas so ist, wie es ist, ist dann auch schwierig.
Aber das ist ja auch egal. Wenn die oberste Heeresleitung was will, dann wird das gemacht, keine Widerrede. Ist doch egal, wenn der Wurm dem Fisch nachher nicht schmeckt, hauptsache der Angler findet es lecker.... Jaja, so ist das.
Blasebalg antwortete am 17. Mär, 10:50:
Kleine Ergänzung
Das Schönste dabei ist ja, dass ich noch nicht mal weiß, WAS an der Kiste so schlimm ist. Mir ist bislang nur durch Mittelsmänner zugetragen worden, dass wir das so nicht freigeben können und überhaupt noch mal ganz was anderes machen sollten.
freilich antwortete am 17. Mär, 10:51:
Das haben Sie schön auf den Punkt gebracht!Das ist auch der Vorteil in meinem Job - und es sollte eigentlich auch in größeren Unternehmen so sein (intelligente Agenturen tun so etwas auch): Der Texter muss mit zum Briefing. Dann gibt es - wenn der Texter ein guter ist - nie Probleme und die Kundschaft kriegt genau das, was sie will.
Blasebalg antwortete am 17. Mär, 10:52:
Noch eine Ergänzung
Nicht, dass hier ein falsches Bild entsteht. Ich bin darob nicht pissig. Genaugenommen ist es mir schietegal. Dann machen wir das Ding halt zum dritten Mal. Das verkauft dann auch nicht mehr, als es der erste Entwurf getan hätte, aber all die wichtigen Herren haben ihr Mütchen gekühlt, und haben das Gefühl, sie hätten uns jetzt dolle vorangebracht. Ist doch auch was wert.
freilich antwortete am 17. Mär, 11:00:
die Welt ist ein fake.grins